WDR-Fernsehen zu Gast
bei EHS-Kunststoffverarbeitung
Lars Dietrich im Gespräch mit NRW-Minister Schartau
Risikobereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Betriebsamkeit und eines hohes Maß an Selbstdisziplin sind die Anforderungen an die heutige Unternehmergeneration. Dessen war sich Lars Dietrich bewusst, als er die Firma EHS Kunststoffverarbeitung zum Jahreswechsel 2002/2003 übernahm. Nach nur wenigen Monaten der Selbstständigkeit hat Dietrich expandiert und bietet heute bereits 18 Menschen einen Arbeitsplatz.
Anfang November veranstaltete die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen die Aktionswoche zur Unternehmensnachfolge. Höhepunkt war eine Podiumsdiskussion unter der Leitung der NTV-Moderatorin Corinna Wohlfeil. Prominenter Gast war der Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen Harald Schartau. Mit auf dem Podium saß zudem Lars Dietrich von EHS und stellte sich den Fragen der Gäste.
WDR-Fernsehen zu Gast bei EHS
Ein Kamerateam des Westdeutschen Rundfunks war aus diesem Grund Gast Am Rottland in Meinerzhagen und portraitierte die EHS Kunststoffverarbeitung in einem Beitrag für das WDR-Fernsehen. Lars Dietrich stellte sich den Fragen der WDR-Reporterin Claudia Roelvinck und stellte sein kunststoffverarbeitendes Unternehmen vor.
Flexibilität ist unsere Stärke
Mit 19 Arburg-Spritzgießmaschinen ( bis 130 Tonnen Schließkraft ) verfügt EHS über ausreichend Produktionsmöglichkeiten. Kunststoffteile aus verschiedenen Materialien mit einem Gesamtgewicht von 0,01 bis 180 g entstehen täglich in der Firma. Die Elektro- und Automobilzulieferindustrie sowie die Medizintechnik sind die Branchen, in denen Produkte aus EHS-Fertigung zum Einsatz kommen.
"Flexibilität ist unsere Stärke und macht uns so erfolgreich. Wir sind jederzeit in der Lage, Kleinstmengen für unsere Kunden zu spritzen," stellt Dietrich selbstbewusst die Erfolgsfaktoren des Unternehmens vor. Daneben, so war zu erfahren, führt das Unternehmen aber genauso eine Bemusterung für neue Produkte durch. Weitere Standbeine werden das Zwei-Komponenten-Spritzen sowie das Produzieren in sogenannten Reinräumen sein. Erweiterungsmöglichkeiten sind am derzeitigen Standort in Meinerzhagen vorhanden.
Derzeit rüstet sich das Mitarbeiterteam von EHS für die "Zukunft in Kunststoff". Seit Monaten wurde an der Zertifizierung ISO 9001:2000 und ISO 14001 gearbeitet, die in Kürze abgeschlossen sein wird.
Bei rund 88.000 Unternehmen steht die Nachfolge mittelfristig zur Regelung an. Ungewiss ist die Zukunft von derzeit 20.000 Firmen. Deshalb werden nun die Kammern und das Land Nordrhein-Westfalen aktiv, um junge Unternehmer wie Lars Dietrich zu gewinnen. Der hat seinen Schritt in die Selbstständigkeit bislang nicht bereut.
Pressebericht vom 06.11.2003
Meinerzhagener Zeitung
Westfälische Rundschau